Mein Wochenende und die offenen Ateliers

Jeder von uns kennt es und war auch schon mal bestimmt situationsbedingt in solch einer Lage, man fällt in ein Loch und wenn man nicht aufpasst dann kommt man auch ganz schwer wieder raus. Manchmal reicht dann aber ein kleiner Fingerzeig, egal in welcher Art und Weise und wie man es deutet, um aus dem Loch wieder raus zu finden. Mein Fingerzeig stand im Wochenblatt: Wochenende der offenen Ateliers in Berlin Reinickendorf. Also hab ich meinen inneren Schweinehund namens Antriebslosigkeit heftig in den Hintern getreten und mir ein Ziel ausgesucht, es standen ja mehrere zur Auswahl.


Ich entschied mich für den Künstlerhof in Berlin Frohnau. Man ist höchstens ne halbe Std unterwegs mit umsteigen und laufen, also quasi um die Ecke. Ich war noch nie in Frohnau, Zeitmangel, Faulheit, was auch immer und nun bin ich mit mir selber sauer weil ich die Gelegenheit nicht schon früher genutzt habe.:sauer:

Berlin ist ja in jeder Hinsicht sehr vielfältig und jeder der denkt diese Stadt besteht nur aus Hochhäusern sollte mal herkommen. Berlin ist eine sehr grüne Stadt, ich glaube 50% Natur und ich finde es immer wieder faszinierend, man fährt 10 Min mit dem Bus oder der S-Bahn und steht quasi mitten in der Natur oder auf einem "Dorf", denn manche Stadtteile in den Bezirken haben wirklich Dorfcharakter. Aber auch zwischen den Betonklötzen oder in den Strassen ist es grün und es gibt unheimlich viele Bäume, ausser direkt in Mitte und an den Touriorten.

Ich kam also in Frohnau an und befand mich an einem idyllischen Ort, man kommt hin und an und fühlt sich sofort wohl :019:

Hier ist mal ein kleiner Bericht über Frohnau

http://www.flanieren-in-berlin…die-nie-gebaut-wurde.html


und hier Bilder, gefunden bei Google


https://www.google.com/search?…6BAgJEAE&biw=1280&bih=678


Frohnau ist bei Interesse natürlich auch bei Wikipedia zu finden oder Tante Google.

Weiter ging es dann mit dem Bus, keine 10 Min, ausgestiegen und dann ging es los: ein Flash jagte den anderen ! :scare:

Ich stand mitten im Wald:000:

Nachdem die letzten Monate und auch die Zeit davor sehr kräftezehrend war, schrie mein Körper : Sauerstoff, gib mir Sauerstoff !!!! Und dann stehste da und atmest erst ein paarmal tief ein und aus.

Berlin hat ja viele Kiefernwälder und wenn die Luft dann noch ein bißchen feucht ist, dann riecht der Wald natürlich ganz anders als in der Hitze. Ein wahrer Genuss . Das sind diese Momente in denen mir immer wieder bewußt wird warum ich meine Stadt so liebe. Dann ging es noch ein wenig durch den Wald und ich stand vor dem Künstlerhof und mir stand der Mund offen.

:staun2: Was für ein wunderschönes Fleckchen Erde mitten im Wald.


Ich wurde ganz euphorisch, was mit Sicherheit auch an dem immensen Sauerstoffschuß lag und die Vorfreude stieg.

Vor einigen Jahren habe ich meine Liebe zur Malerei und Zeichnungen entdeckt. Ich liebe vor allem Landschaftsgemälde , auch Gemälde die mit dem Element Wasser zu tun haben , aber natürlich auch andere.

Ich sag immer ein Gemälde muß leben, man muß das Gefühl haben mittendrin zu sein. Bilder, Gemälde und Zeichnungen müssen ausdrucksstark sein, mich ansprechen und in mir was bewegen. Von daher war ich gespannt wie ein Flitzebogen.

Es gibt natürlich auch andre Kunst zu sehen, Skulpuren aus Papier, Glas und Keramik, Arbeiten mit Draht usw. Also begab ich mich hinein.


Hier ist mal eine kleine Info über den Künstlerhof

http://www.kuenstlerhof-frohnau.de/


Ich wünsche euch schon mal viel Spaß beim lesen und hoffe ich hab euch neugierig gemacht, denn :


Fortsetzung folgt :kicher:

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Stolpern ist auch eine Art der Fortbewegung